MachtWorte zu Taten

MachtWorte zu Taten
Mittwoch | 27. März 2019 | 18:30 Uhr


Nach Artikel 1 des Grundgesetztes ist „die Würde des Menschen […] unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu […] Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.“
Und dennoch ist Rassismus alltäglich erfahrbar: in Strukturen und Institutionen, in Medien und Debatten sowie in Sprach- und Handlungsweisen – bewusst oder unbewusst werden Menschenrechte verletzt und die Würde angetastet.
Wie kann ich in einer Gesellschaft leben, in der meine Rechte nicht geschützt sind? Wie kann ich von Gerechtigkeit sprechen, wenn Täter*innen ungestraft bleiben?
Rassismuserfahrungen prägen die Identität und haben Folgen für das gesamte Leben. Doch auch Teil der privilegierten Gruppen zu sein, wirkt sich auf das Handeln, Sprechen und die Wahrnehmung aus.
Wann sind rassistische Vorurteile an meinen Taten beteiligt? Wann und warum werde ich selbst zum Täter oder zur Täterin?
Mit diesen Fragen und mehr haben sich die teilnehmenden Leser*innen befasst und möchten im Rahmen der Lesebühne „machtWorte zu Taten“ ihre Gedanken auf poetisch-literarische Weise mit uns teilen. Wie immer wird die Lesung von Live-Musik begleitet.
Die Lesebühne „machtWorte“ entstand im Rahmen der Karlsruher Wochen gegen Rassismus 2016 unter dem Motto „machtWorte. Warum sie so empfindlich sind.“ Als Studierende haben wir damals begonnen, doch möchten wir die Lesebühne auch über unser Studium hinaus am Leben erhalten und als Bürgerinitiative machen wir weiter und Sind auch dieses mal bei den Wochen gegen Rassismus dabei.

Wir laden euch alle herzlich ein “ machtWorte zu Taten“ mit uns gemeinsam und kommt!

Wann: am 27.03.2019
Beginn: 18:30 Uhr