„Geliebt und Geächtet – Kinder des Krieges“ Filmvorführung

„Geliebt und Geächtet – Kinder des Krieges“ Filmvorführung
Montag | 23. März 2020 | 19:00 Uhr


„Geliebt und Geächtet – Kinder des Krieges“
Filmvorführung und anschließende Diskussion
Eintritt frei

Am 03.08.2019 jährte sich der Genozid an Yezidinnen und Yeziden im Nordirak zum fünften Mal. Tausende Yezidinnen werden noch immer vermisst. Und es gibt Frauen, die in IS-Gefangenschaft schwanger wurden. Das Schicksal von Müttern und ihrer Kinder, die im Krieg durch Vergewaltigung gezeugt wurden, steht im Mittelpunkt des Films „Geliebt und Geächtet – Kinder des Krieges“. Darin dokumentiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) deren Schwierigkeiten und innere Zerrissenheit, zeigt aber auch Wege auf , wie das schwere Schicksal von diesen Frauen und ihren Kindern bewältigt werden kann.
„Gesellschaften tun sich schwer damit, diese Kinder anzunehmen. Sie drängen sie an den Rand“, berichtet in dem Film Monika Hauser, Gründerin von medica mondiale und Trägerin des Alternativen Nobelpreises. Die Aktivistin Grace Acan, die als Kind von Rebellen in Uganda entführt wurde und Mutter von zwei Kindern des Krieges ist, bittet: „Wir können diese Kinder nicht zurücklassen. Sie sind ein Teil von uns.“ Lina Storz, GfbV-Referentin für ethnische, religiöse, sprachliche Minderheiten und Nationalitäten, führt in den Film ein und steht zum anschließenden Gespräch bereit.

Veranstalter: Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)


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